Blogparade: Meine Wechseljahre und ich

Heute habe ich einen sehr persönlichen Blogbeitrag für Dich. Es geht ausnahmsweise nicht konkret um Social Media und um Facebook. Statt dessen geht es darum, wie die "Social Media Mutmacherin" dahin gekommen ist, wo ich jetzt bin. Es geht darum, was mich antreibt. Und es geht darum, was ein "Zustand", über den man noch in meiner Jugend nur hinter vorgehaltener Hand sprach, damit zu tun hat - sei gespannt, ich war es auch, und bin es immer noch! 

 

Mir ist sonnenklar, dass meine Entscheidung, einen sogenannten sicheren Job als Angestellte zu verlassen und mich als selbständige Social Media Beraterin zu etablieren einiges mit meinen - Wechseljahren zu tun hat. Es wechseln eben nicht nur die Hormone ... sondern auch sonst so einiges :-)   

 Als die wunderbare Gela Löhr in meinem Leben auftauchte mit ihren Lemondays - da wars um mich geschehen ... "Lemondays!" Hey, ich bin in meiner Jugend oft genug mit Zitronen und Tequila an der Bar rumgehangen ... und Lemoncurd gehört zu meinen absoluten Lieblingsleckereien. Und ihr Ansatz, die Wechseljahre als Freundin zu betrachten - der sprach mich spontan weit mehr an als die üblichen "Zustandsmeldungen aus dem Hormon-Horrorland". 

 

Dann rief Gela zur Blogparade - zum Thema "Meine Wechseljahre und ich". Schluck. Will ich mich öffentlich dazu äußern, was dieser eher private Zustand mit mir so anstellt? Darüber habe ich tatsächlich ein Weilchen nachgedacht ... und dann dachte ich mir: Ja. Will ich. Erstens, weil ich mittlerweile einen recht guten inneren Kompass habe, wieviel ich von mir preisgebe (falls Du da jetzt rausliest, dass ich Dinge für mich behalte - dann liegst Du richtig ...). Zweitens, weil mir das Getuschel und das Getue um "DIE WECHSELJAHRE" auf die Nerven geht. Drittens, weil ich anderen Frauen gerne aufzeigen möchte - glaub nicht jede Horrorgeschichte!! 

Und so entstand dieser Blogbeitrag für die Blogparade "Meine Wechseljahre und ICH".  Dort findest Du auch die anderen Blogbeiträge zur Blogparade - es lohnt sich, da mal stöbern zu gehen, ich lese jeden Tag mit großem Vergnügen!
Vielen Dank, Gela, für Deine Arbeit - und für diese Blogparade. Ich hatte einige sehr nachdenkliche Momente beim Schreiben ... und ich find das ja immer gut, wenn ich nachdenken muss oder darf ;-)

Ich habe mich für die Briefform entschieden - und schreibe meinen Wechseljahren einen Brief. Nicht unbedingt einen reinen Liebesbrief ... eher eine Bestandsaufnahme. Wobei ich für einiges, was dieser "Zustand" so im Gepäck hatte, wirklich dankbar bin!

 

Da ich nicht "Liebe Wechseljahre" schreiben wollte, schreibe ich an "Liebe W.". Spontan hätte ich meine Wechseljahre gerne "Ruby" genannt - aber so heißt meine geliebte Nähmaschine... Müssen die Wechseljahre halt mit "W." leben ;-) vielleicht verraten sie mir ja irgendwann noch, wie sie wirklich heißen? 


Liebe W., 

 

ich schreibe Dir einen Brief - weil die Gela das so vorgeschlagen hat und mir die Idee spontan gut gefiel  :-) Es gibt ne Menge, was ich Dir sagen möchte; dass Deine Antwort sicherlich nicht in meinem Briefkasten landen wird, ist mir klar. Da werde ich wieder sehr genau lauschen dürfen - aber ich bin gespannt, was ich von Dir noch so lernen darf.

 

Du hast Dich ganz langsam in mein Leben geschlichen ... die ersten Anzeichen sind sicherlich schon 6 Jahre her, wenn nicht noch länger. Und seit 1 Jahr bist Du ganz "offiziell" eine Lebensphase von mir. 
In meinem Umfeld gabs alles: Frauen, die halt einfach älter wurden, denen man ansonsten nix anmerkte. Andererseits Frauen, die sich 5x am Tag umzogen, weil sie komplett durchgeschwitzt waren. Und alles dazwischen. Was es wenig gab, war ein entspannter, offener Austausch "darüber" - schade eigentlich!

Ich muß gestehen, ich war vor allem neugierig, was Du mir bringen würdest. Meine Pubertät war ne recht heftige Phase ... ich war also auf einiges gefasst. 

 

Tja. Wie sieht es aus, mein Alltagsleben im Zustand "Wechseljahre"?

Mir wird manchmal ziemlich spontan ziemlich warm. Es gibt "mehr" von mir, als mir lieb ist - und leider magst Du, liebe W., die Schokolade mindestens genauso gerne wie ich. Meine Emotionen sind "roher" als früher. Und das mit dem Schlafen ... das finde ich manchmal schon echt nervig ... wenn liebe Freundinnen sich wundern, dass ich nachts um zwei Chat-Nachrichten beantworte, dann ist das nur sehr begrenzt witzig, liebe W.  

 

Das sind die Dinge, die ganz direkt und offenkundig den Wechseljahren zuzuordnen sind - laut meinem Gynäkologen kann ich damit rechnen, dass es nicht "schlimmer" kommt, als es bis jetzt ist. Das ist auszuhalten - danke, liebe W.  Wobei ich irgendwie das Gefühl habe, dass meine Neugier ihren Anteil daran hat, dass Du Dich "so" zeigst. Ich habe Dich nicht abgelehnt - Du kommst ja sowieso. Also habe ich mich für "Schau'n mer mal - ein neues Abenteuer!" entschieden. 

Das ist das, was an der Oberfläche passiert, worüber ich jammern könnte, wenn ich denn jammern wollte. Will ich aber nicht ;-) weil: 

 

VIEL spannender finde ich, was im Verborgenen abgeht. Und das ist eine Menge. Wie schon angedeutet, sind meine Emotionen "roher" - oder auch "unmittelbarer" geworden. Nah am Wasser gebaut war ich immer schon, und der Jähzorn war schon immer eine meiner schlechteren Charaktereigenschaften. Ich habe gelernt, beides  mit guter Selbstdisziplin im Griff zu haben. 

 

Mittlerweile ändert sich das (mal wieder). 

 

Warum soll ich nicht weinen, wenn ich sehr traurig bin oder mich sehr freue?

Warum darf ich nicht laut und deutlich sagen, was ich doof finde, was mich aufregt? 

 

Dass ich mir diese Fragen stelle - daran hast Du, liebe W., einen ordentlichen Anteil. 

 

Keine Sorge, ich tobe jetzt nicht unkontrolliert herum, weil mir der Bleistift runtergefallen ist. Aber ich spüre mich (und meine Umwelt) mehr. Zu der erlernten Kontrolle kam eine stärkere Aufmerksamkeit, was ich fühle, wie ich mich fühle, was mich umtreibt. Meine Berufs- und Lebenserfahrung hat mir einen gut bestückten Werkzeuggürtel geschenkt - natürlich kann ich mich in fast allen Situationen angemessen verhalten. Aber, liebe W., Du hast mir manches Mal den Spiegel vorgehalten und mich gefragt:

Willst Du das?

Willst Du das wirklich so, wie es jetzt ist?

Willst Du Dich jetzt "angepaßt" verhalten, weil "man" das so von mir erwartet?

Willst Du Dich verstecken, weil es Dir nicht so toll geht? 

Oder willst Du wieder mal die Strahlemaske aufsetzen, obwohl Du eigentlich ganz genau weißt - PAUSE ist nötig, und ja, auch das Eingeständnis: jetzt und hier brauche ich eine Pause? 

 

Als Du, liebe W., Dich in mein Leben geschlichen hast ... da wurde mir irgendwann klar: ich will nicht ! Ich will nicht in einer Hierarchie sitzen bleiben, nur weil es bequem ist. Die Sicherheit, die mir das vorgaukelte, die hast Du heimlich, still und leise in Frage gestellt. Solange, bis ich die Augen nicht mehr davor verschließen konnte:

 

Diese äußere Sicherheit trägt höchstens meine Hülle, meine Fassade.

Aber niemals meinen Wesenskern, das, was MICH ausmacht. 

 

Du hast mich dazu gebracht, meine Lebenssituation zu hinterfragen. Mich zu fragen, was es ist, das ich wirklich will, was mir wirklich wichtig ist, WIE ich "den Rest meines Lebens" verbringen möchte. Von manchen Wünschen, Träumen, Ideen hab ich im Laufe dieses Prozesses Abschied genommen - von manchem hab ich mich gerne verabschiedet, andere machten mich ganz schön traurig. 

Aber auch das habe ich gelernt: Abschied nehmen gehört zum Leben dazu. Neues zu begrüßen übrigens auch - neue Situationen, neue Menschen, neue Lebensumstände. Leben ist Kommen und Gehen, im Großen wie im Kleinen. 

 

So wurden im Laufe der Zeit aus dem "ich will nicht !" mehrere "Hell yes!" (um Marie Forleo zu zitieren). 

"Hell yes!" - ich will in meinem Leben (und dazu gehört integral mein Arbeitsleben) lieben, lachen, weinen.

"Hell yes!" - ich will meine eigene Chefin sein. Und meine eigenen Werte leben. 

"Hell yes!" - ich arbeite tatsächlich lieber 60 Stunden selbstbestimmt als 38 fremdbestimmt.

"Hell yes!" - ich bin bereit, mit den Konsequenzen zu leben. 

"Hell yes!" - ich will mich endlich ganz und gar spüren und fühlen. 

"Hell yes!" - ich arbeite mit und für Menschen. Unmittelbar und direkt. Nach den Regeln, auf die wir uns gemeinsam einigen - nicht nach Regeln, die jemand anders festlegt.

"Hell yes!" - ich will einfach I C H sein. 

Liebe W., auch wenn ich es nicht beweisen kann - ich bin mir ziemlich sicher, dass Du mit diesen Umbrüchen, diesen Veränderungen eine Menge zu tun hast. Ich war auf das große Drama gefaßt, auf die Frage "Hormone ja oder nein?"  Das große Drama hattest Du nicht im Gepäck. Du hast Deine Fragen sanft, nachdrücklich, immer wieder gestellt. Du hast mir den Spiegel vorgehalten, auch wenn ich da nicht reingucken wollte. 

 

Du hattest auch Geschenke dabei - ich packe immer noch aus, deswegen entschuldige, wenn die Aufzählung nicht perfekt ist:


Danke für mehr Gelassenheit.

Danke für mehr Humor.

Danke für mehr "Ich bin ganz ok so."

Danke für die Ahnung, dass am Ende ein "Ich bin ne echt geile Socke!" stehen wird.

Danke für den Mut, den Du mir ganz zart eingeflüstert hast, bis aus den Mut-Tröpflein ein steter Mut-Strom wurde. 

Danke für die Erkenntnis, dass der Augenblick zählt - und dass bei allem notwendigen Planen immer nur der Augenblick wirklich zählt. 

 

Und: Danke für diesen Moment irgendwann dieses Jahr, als ich dachte: "Hey, wenn ich jetzt gehen müsste - dann wär das voll doof, weil ich will ja mindestens 100 werden, wegen Lesen und Nähen und Leben und Reisen und überhaupt! Aber - es wäre ok. Ich wäre traurig, aber es wäre ok. Ich würde weinen, und dann würde ich irgendwann sagen: dann schau'n mer mal, was jetzt so kommt."

Auch wenn ich selbst erst mal erschrocken bin, als ich das so dachte - da steckte soviel Frieden drin, soviel Freude, soviel Ruhe und Gelassenheit. Dafür, liebe W., bin ich Dir wirklich aus tiefstem Herzen dankbar. 

 

Nur - könnten wir über das mit dem Schlafen nochmal reden? Bitte? 

 

Leicht unausgeschlafene Grüße, Deine Frauke


Puuuh - ganz schön lang geworden, mein Brief - wenn Du bis hierher durchgehalten hast, dann vielen Dank fürs Lesen !!! Ich freu mich, wenn Du was zu meinem Artikel sagen magst, das Kommentarfeld gehört Dir.
Und nicht vergessen - es gibt bei den anderen Teilnehmerinnen der Blogparade noch viel mehr tolle Artikel, die das Lesen lohnen (und Dir sicherlich Stoff zum Nachdenken liefern können): hier lang, bitte schön!

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Kommentare: 12
  • #1

    Sabine Brüß (Samstag, 21 Oktober 2017 10:47)

    Liebe Frauke,
    danke für deinen wunderbaren Gedanken und Fragen an deine W.
    Ein ehrlicher Brief, ein Brief, der auch Dankbarkeit für diesen Wechsel und diesen Umbruch im Leben einer Frau zeigt.
    Das macht hoffentlich Vielen Mut, sich diesem Thema zu stellen und auch Mut wichtige Fragen zu stellen.
    Denn nur wenn ich Fragen stelle, kann ich auf eine Antwort hoffen. Und Antworten (oder Erkenntnisse) können das Leben so viel leichter machen...und dann wird es großartig. :-D

    Liebe Grüße an Dich und deine W.

    Sabine

  • #2

    Christine (Samstag, 21 Oktober 2017 10:49)

    Liebe Frauke,
    Dein Brief an W. hat es mir angetan. So schön, dass wir doch eigentlich alle das gleiche durchleben, jeder nimmt es irgendwie auf seine Weise an. Das verbindet uns Frauen so unglaublich und das ist unsere "geheime" Zutat, diese weibliche Verbundenheit. Ich wünschte mir oft, Männer könnten so etwas auch endlich mehr zulassen. Es ist so schön, Euch alle, wenn auch bisher nur digital, kennengelernt zu haben und irgendwie zu wissen, dass man so viele tolle Frauen an seiner Seite hat.

    Viele liebe Grüße,
    Christine Habedank

  • #3

    Gela (Samstag, 21 Oktober 2017 10:57)

    Liebe Frauke,
    ein Feuerwerk Deiner Gefühle und Gedanken, das Du ganz zart und milde, manchmal schon liebevoll an Deine W. schreibst. Das ist wahre Schreibkunst, liebe Frauke!
    Du hast mich wirklich start berührt und selbst mich, die ich mich täglich mit diesem Thema beschäftige, hier und da zum noch tieferen Nachdenken angeregt. Dafür danke ich Dir von Herzen.
    Alles Liebe, Gela

  • #4

    Martina (Samstag, 21 Oktober 2017 11:23)

    Hallo Frauke, jemandem einen Brief zu schreiben, ist - und gerade heute in der Zeit von Short Massage und Email - eine besondere Wertschätzung für den / die Angeschriebene(n). Dass du die die "Liebe W." ebenso zu wertschätzen weißt, ist toll. Ich habe natürlich bis zum Ende gelesen und war besonders berührt von "Hey, wenn ich jetzt gehen müsste - dann wär das voll doof, weil ich will ja mindestens 100 werden..." - und mir ist wieder in Erinnerung gekommen, dass es für mich einen ähnlichen Hey-Moment gab. Vielen Dank für diese geschenkte Erinnerung das Drumherum. Herzlichst Martina

  • #5

    Sylke (Samstag, 21 Oktober 2017 18:55)

    So ein wunderbarer Text... Danke dafür!
    Ich habe auch bis zum Ende gelesen, es ging gar nicht anders. Du hast mich gefesselt, es war interessant, deine Beobachtungen kennenzulernen.
    „Hell yes“fand ich großartig �!

    Herzliche Grüße Sylke

  • #6

    Julia (Samstag, 21 Oktober 2017 23:04)

    Hallo!
    nächstes Jahr werde ich 40. W liegt für mich also wahrscheinlich noch in der weiteren Zukunft. Und doch habe ich Deinen Post mit Spannung bis zum Ende gelesen und stelle fest: Jetzt habe ich weniger Angst. Denn ich werde sicher zu denen gehören, die sich 5x täglich umziehen und deren Selbst laut und unbeherrscht Hallo sagt. Vorausgesetzt ich folge meiner Mutter und Großmutter nach. Danke für Deine ehrlichen Worte!
    Deine
    Julia

  • #7

    Martina Kahlert (Sonntag, 22 Oktober 2017 12:19)

    "Hey, wenn ich jetzt gehen müsste - dann wär das voll doof, weil ich will ja mindestens 100 werden, wegen Lesen und Nähen und Leben und Reisen und überhaupt! ...."

    Diesen Satz, liebe Frauke, diesen Satz kenne ich nur zu gut. Und dann kam eine Stimme die ganz leise flüsterte, noch nicht meine Süße, noch nicht. Meine trotzige Antwort war, ja bitte schön aber dann mit Spaß, mit Freude und Sinn bei allem was ich tue, vorher unterschreib ich nicht.

    Und "Hell yes" wir werden 100 und mit oder ohne schwitzen und Narben auf der Haut, es lohnt sich. Alleine wenn ich solche Beiträge lesen darf und meinen süßen oder scharfen Senf dazu.
    Mit herzlichen Grüße
    Martina

  • #8

    Frauke (Montag, 23 Oktober 2017 13:24)

    Ihr Lieben - DANKE für Eure wunderbaren Kommentare. Ihr glaubt gar nicht, wie ich mich darüber freue ... ich hatte ein wenig Bammel, ob ich wirklich auf "veröffentlichen" drücken soll? Immerhin ... insbesondere der Part mit "wenn ich jetzt abtreten muss" könnte ja auf die eine oder andere etwas - irritierend wirken.
    Uff. Tut er wohl nicht - ich fühle mich sehr verstanden, sehr angenommen und freu mir ein Loch in den Bauch, dass ich mindestens einer jüngeren Frau (auch) eine andere Perspektive auf die Wechseljahre zeigen konnte. Alleine dafür hat es sich echt gelohnt.

    D A N K E - aus ganzem Herzen.

  • #9

    Claudia (Montag, 23 Oktober 2017 13:42)

    Wow, wunderbar liebe Frauke!
    Danke für Deine Offenheit & Dein nie endender Witz.
    Hell yes, Du bist super, wie Du bist!
    Herzlich
    Claudia

  • #10

    Kathrina (Dienstag, 24 Oktober 2017 07:25)

    Hej liebe Frauke,

    guten Morgen (leicht unausgeschlafen Dir zulächel)
    Ich danke Dir sehr, und..... wo bitte kann ich das alles unterschreiben?
    Du hast es auf den Punkt gebracht und wunderbar ausgedrückt.

    Liebe Grüße
    Kathrina

  • #11

    Carina (Dienstag, 24 Oktober 2017 12:05)

    Liebe Frauke,

    einen so echten, ehrlichen und wundervollen Brief habe ich selten gelesen! Vielen Dank, dass du ihn geschrieben hast. Ich kann mich erstaunlicherweise mit sehr vielen Punkten identifizieren - ob ich wohl auch schon in den Wechseljahren bin? Das wird auf jeden Fall noch lustig in den nächsten Jahren ;-)

    Liebe Grüße
    Carina

  • #12

    Bettina Hertzler (Samstag, 28 Oktober 2017 12:26)

    Liebe Frauke, ich habe mindestens zwei Tränen in meinen Augen - eines vor Lachen und mindestens eines, weil deine Worte, deine Beschreibungen der Gefühle und Gedanken mich tief berührt haben UND weil ich mich in so vielen so wiedergefunden habe...einschließlich Lemon Curd ;-D
    Vielen lieben Dank für diesen wunderbaren Artikel.
    Und das nächste Mal, wenn ich mich, wie heute morgen, wieder um 3.30 Uhr frage, was ich um diese Uhrzeit wohl machen soll, dann schau ich mal, ob ich dich finde ;-)