Personen für Deine Facebook-Seite sperren - so gehts

Heute nachmittag rief mich eine entsetzte Kundin an: eine Konkurrentin von ihr hatte direkt auf ihrer Facebook-Seite (also: die Konkurrentin - auf der Seite meiner Kundin!!) einen Beitrag gepostet mit dreister Werbung für das eigene Angebot.

Eines vorweg: das ist mir in dieser Form heute zum ersten Mal passiert - die aller-allermeisten Leute halten sich auch bei ihrer Eigenwerbung an die grundlegenden Höflichkeitsregeln. Aber nun war es tatsächlich passiert ... was tun?

Zuerst: weg mit dem Beitrag!

Zunächst haben wir den Eintrag von der Seite runtergeworfen. Du erinnerst Dich: Deine Seite - Deine Regeln. Und wenn Dir jemand ... sagen wir mal ... 8 leere, stinkende Bierkästen mitten ins Wohnzimmer stellt, dann siehst Du auch zu, dass die da ganz schnell wieder verschwinden, oder?

 

Jeder Beitrag auf Deiner Seite hat rechts oben im Eck die berühmten drei Punkte. Da klickst Du drauf - und wählst dann "Von Seite entfernen" aus. In der mobilen App heißt der Punkt möglicherweise "löschen". Damit ist der Beitrag - weg. 

Und jetzt noch: die Person sperren

Wer "sowas" macht, zu dem hat man kein Vertrauen mehr. Also - weg mit dem freien Zugang zu Deiner Seite. 

Wie das geht, zeige ich Dir in diesem Bild: 

Du gehst auf Deine Seite und wechselst dort 

1. in die Einstellungen. 

Auf der rechten Seite wählst Du

2. "Personen und andere Seiten" aus.

Auf der Mitte der Seite liest Du höchstwahrscheinlich "Personen, denen diese Seite gefällt". Das

3. stellst Du um - und zwar auf "Gesperrte Personen und Seiten". Jetzt taucht

4. auf: "Person sperren". Das machst Du - und damit sollte Ruhe sein! 

Wofür Du das Sperren nicht einsetzen solltest

Wie gesagt - das passiert nicht oft, dass man diese eher drastische Maßnahme wirklich braucht. Es ist auch keine gute Idee, vorbeugend einfach mal Konkurrenten oder doofe Nachbarn oder sonstwen zu sperren. Damit schränkst Du Deine Reichweite unnötig ein. Auch echte, faire Kritiker solltest Du nicht sperren, sondern Dich mit ihnen und ihrer Kritik offen und ehrlich auseinandersetzen. Denke immer daran: das liest nicht nur der Kritiker - viel wichtiger: das lesen alle anderen, die den Beitrag auch sehen. Und um die gehts! die lesen dann nämlich, dass Du Dich einer fairen Kritik stellst und gut damit umgehst. Sowas mögen unsere potentiellen Kunden, versprochen :-)

 

Sperren oder blockieren ist ein "Mittel der letzten Wahl" - das setzt Du ein, wenn es nicht anders geht.

 

Dann ist es nützlich. Im hier beschriebenen Fall ist es absolut  korrekt. Übrigens haben sowohl meine Kundin als auch ich (unabhängig voneinander) die Spammerin angeschrieben. Und keinerlei Reaktion erhalten ... Was unseren Entschluß nur bekräftigt hat. 

Jetzt zu Dir - musstest Du schon mal jemanden blockieren? Wie sind Deine Erfahrungen damit? Das Kommentarfeld gehört Dir, hau rein: 

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Kommentare: 2
  • #1

    Birgit Schultz (Montag, 02 Oktober 2017 13:55)

    Liebe Frauke,
    ja, das habe ich tatsächlich vor kurzer Zeit auch gemacht - aus einem etwas anderen Grund. Ich hatte eine Person in meine Facebook-Gruppe aufgenommen, bei der ich schon von Beginn an ein schlechtes Bauchgefühl hatte. Prompt hat die Person die Regeln missachtet - zwei Mal. Dann habe ich sie aus der Gruppe entfernt. Kurz darauf ein neuer Versuch, der Gruppe beizutreten. Also: blockiert.

    Doch dann hat dieser Mensch mich auch noch per PN auf meiner Facebook-Seite kontaktiert und war absolut uneinsichtig, warum ich ihn nicht mehr in meiner Gruppe haben wollte (Mitbewerber, nicht Zielgruppe, hält sich nicht an die Regeln). Da habe ich noch kurz argumentiert und dann blockiert. Ist besser für alle Beteiligten!

    Unser Zelt - unsere Regeln. So ist das eben. :)

    Zauberhafte Grüße
    Birgit

  • #2

    Frauke (Montag, 02 Oktober 2017 20:14)

    Liebe Birgit,

    ganz genau - für solche Fälle gibts diese Funktion. Und wer sich so uneinsichtig verhält ... tja, der darf dann eben nicht mehr mitspielen. Bzw. soll sich einen anderen Zirkus suchen :-)

    Danke für Deinen Kommentar!
    Liebe Grüße, Frauke